Schriftzüge an Gefängnismauern

Diese Inschriften sind Zeugnisse von Gefangenen, die wegen ihres Glaubens inhaftiert wurden.

Die Inschrift im Gefängnis der Schmiede von Brouage

Brouage ist eine ehemalige Hafenfestung. Sie lag an einem Kanal, der während der Religionskriege von den Protestanten zugeschüttet wurde . Heute liegt die Festung auf dem Gebiet der Gemeinde Hiers-Brouage.

Folgendes schrieb eine protestantische Gefangene an die Wand des Gefängnisses von Brouage:

Auf dem Bild nicht sichtbare Einleitung:

„Wer auch immer du bist, der sich die Mühe macht,
diese Schrift zu lesen., Ich bitte Gott,
dass du durch seine Gnade sein Geschöpf seist,
so wie du es von Natur aus bist.“

Glaubensbekenntnis:

„M. Rivet, Gefangene, weil ich Zeugnis ablege für den Vater
und das Wort Jesu Christi, meines einzigen Erlösers und Retters
und einzigen Mittlers in seiner ganzen Wahrheit,
weil ich weder will noch kann
noch darf in der Kirche
meines Herrn Jesus Christus
ein anderes Haupt als Ihn anerkennen,
noch einen anderen Fürsprecher,
noch einen anderen Mittler,
noch einen anderen Fürbitter im Himmel
als meinen guten Hirten,
den eingeborenen Sohn Gottes,
der mich führt,
mich leitet,
mich rettet und mich
für immer bewahren wird.

Wenn mich jemand liebt,
so halte er …
mein Wort.
Mein Vater …

SRSM P.“

Widerstehen

„Widerstehen“ – Inschrift im Tour de Constance

Im Turm, « Tour de Constance (Aigues-Mortes) » wird die Inschrift „Widerstehen“, die auf den Brunnenrand des Gefängnisses eingraviert ist, ohne gesicherte Beweise Marie Durand zugeschrieben.

Marie Durand wurde 1730 im Alter von 19 Jahren eingesperrt und erst 1768, nach achtunddreißig Jahren Gefangenschaft, wieder freigelassen.

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