Die Protestanten und das französische politische Leben
im 19. Jahrhundert

Die Französische Revolution hatte den Protestanten erlaubt, wieder in das politische Leben und in die Verwaltung integriert zu werden.

Der Dynamismus der protestantischen Gemeinschaft zeigt sich im 19. Jahrhundert in zwei Höhepunkten: der Julimonarchie (18330-1848) mit Francois Guizot und in den Anfängen der Dritten Republik (die Jahre 1870 und 1880).

Die Protestanten spielen eine entscheidende Rolle bei den Reformen der Grundschulen mit der Einführung eines unentgeltlichen, obligatorischen und bekenntnisneutralen Unterrichts.

Durch ihre theologische und kulturelle Verwicklung greifen die Protestanten in die Modernisierung der französischen Gesellschaft ein. Während der Dreyfus-Affäre engagieren sich die Protestanten für eine Wiederaufnahme des Prozesses.

Während des gesamten Jahrhunderts ruft der oft überschätzte Einfluss der Protestanten in der französischen Gesellschaft eine katholische, anti-protestantischer Reaktion hervor.

 

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