Die Belagerung von Poitiers (Juli bis September 1569)

Kupferstich von Tortorel und Perrissin

© S.H.P.F.

Aus dem Périgord kommend, belagert Coligny Poitiers: Umgeben von der Boivre und dem Clain, widersteht die Stadt den Bombardierungen und Angriffen der Reformierten erfolgreich.

Das Baptisterium Saint-Jean und die Kathedrale, die sich ungefähr im Zentrum der Stadt befinden, sind in stark stilisierter Form dargestellt, mit dem Erscheinungsbild von Gebäuden mit zentralem Grundriss: Diese Darstellungsweise findet sich in zahlreichen Stadtansichten des 16. Jahrhunderts wieder. Das Schloss von Poitiers (heute verschwunden) ist oben rechts dargestellt und trägt die katholische Fahne.

Ohne das Scheitern der Belagerung zu erwähnen, betonen die Bildlegenden der dargestellten Episoden den Einfallsreichtum und den Mut der Belagerer, die zwar gut mit Artillerie ausgestattet sind, jedoch mit der Schwierigkeit konfrontiert werden, die Wasserläufe unter dem Feuer der Belagerten zu überqueren. Es geht stets darum, die militärischen Fähigkeiten und die Hartnäckigkeit der Truppen des Admirals von Coligny hervorzuheben.

Vorankommen in der Ausstellung