Heidrun Feistner ist eine deutsche Bildhauerin, deren Werk Ausdruck einer spirituellen Suche nach dem Sinn des Lebens und der Welt ist. Zu sehen in der protestantischen Mediathek des Stifts und in der Thomaskirche (Straßburg) bis zum 19. Mai 2026.
Heidrun Feistner ist eine 1960 geborene deutsche Künstlerin, die in Wittenberg, 110 km von Berlin entfernt, lebt und arbeitet. Als junges Mädchen in der damaligen DDR konnte sich ihr künstlerisches Talent, das sich bereits in ihrer Jugend zeigte, nicht entfalten. Wie sie selbst sagt: „ Die Ereignisse um mich herum und sogar meine eigenen Gefühle waren zu komplex und oft zu verzweifelt, um sie in Worte fassen zu können. Ich brauchte das Wort Gottes, um mich durch dieses schwierige Leben zu begleiten.“ Nach dem Fall der Mauer dauerte es noch 20 Jahre, bis sie zu ihrer künstlerischen Berufung zurückfand.
Als Bildhauerin arbeitet sie mit verschiedenen Materialien: Speckstein, Alabaster oder auch Bronze. Außerdem zeichnet sie. Ihre Werke stehen oft in Verbindung mit Autoren der europäischen Literatur (Rilke, Eluard, Flaubert, Goethe, Shelley), aber auch mit Theologen (Muntzer, Schweitzer). In dem meist mineralischen Material drückt sie durch sanfte und zeitgenössische Formen philosophische oder intime Themen aus. Ihr Werk ist Ausdruck einer spirituellen Suche nach dem Sinn des Lebens und der Welt.
Die Ausstellung, die gleichzeitig in der Mediathek und in der Thomaskirche stattfindet, ist die erste von Heidrun Feistner in Frankreich.
Eröffnung am 31. März um 18 Uhr in der Mediathek
Konzertlesung in der Thomaskirche am Freitag, 24. April, um 20 Uhr (Eintritt frei, Spenden willkommen)
Protestantische Mediathek des Stifts: Montag, Dienstag, Donnerstag 13–18 Uhr, Mittwoch 9–18 Uhr, Freitag 13–17 Uhr
Saint-Thomas-Kirche: Montag bis Samstag 10–17.30 Uhr, außer während der Gottesdienste; Sonntag 13.30–17.30 Uhr
Mit Unterstützung der SERS
