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Home | Themen | Les protestants dans la cité - Gewalt | Die acht Religionskriege oder « Hugenottenkriege » (1562-1598) | Henri IV (1553-1610)
Henri IV (1553-1610)
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König von Navarra (1572), König von Frankreich (1589)

Nach der Thronbesteigung stellt Henri IV den bürgerlichen Frieden wieder her.


Die „Bluthochzeit“
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Heinrich von Navarra ist der Sohn von Antoine de Bourbon, dem Nachkommen des Heiligen Louis und ersten Prinzen von Geblüt, und von Jeanne d'Albret, der Königin von Navarra. Beide sind Protestanten.

Sehr jung gerät er in die Religionskriege. 1568 kämpft er zum ersten Mal in La Rochelle.

Am 18. August 1572 wird seine Hochzeit mit Marguerite de Valois, Tochter von Heinrich II. und Katharina von Medici und Schwester des Königs Karl IX., in Paris gefeiert. Diese Heirat sollte ein Zeichen der Inneren Versöhnung im Königreich sein. Sie erweist sich als Sprengstoff. Heinrich von Navarra, der Hugenotte geblieben ist, nimmt nicht an der Messe in Notre - Dame teil. Er erhält den Segen auf dem Vorplatz der Kirche. Ausserdem verschärft die Anwesenheit der wichtigsten Hugenottenführer, die zu den Feierlichkeiten in die Hauptstadt gekommen waren, die Spannung in Paris. Die "Bluthochzeit" und das Blutbad der Bartholomäusnacht vom 24. August 1572 sind nicht voneinander zu trennen.

Gehen Sie zu übersteigen Der Führer des protestantischen Lagers
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Als Prinz von Geblüt bleibt Heinrich von Navarra in der Bartholomäusnacht verschont. Er wird gezwungen, seiner Religion abzuschwören, und wird Gefangener des Hofes. Nach 3 Jahren gelingt es ihm zu entkommen. Er kehrt in seine Länder von Navarra zurück, bekehrt sich wieder zum Protestantismus und übernimmt die Führung des protestantischen Lagers.

Der Tod des Herzogs von Alençon, des letzten Bruders von König Heinrich III., macht ihn 1584 zum Thronerben.

1558 bedroht die von Spanien unterstützte Liga ernstlich die Herrschaft von Heinrich III. Heinrich III. nähert sich Heinrich von Navarra an und beide belagern 1589 gemeinsam das von der Liga beherrschte Paris. Heinrich III. wird von einem ligatreuen Mönch, Jacques Clement, ermordet, nachdem er Heinrich von Navarra als seinen Erben bestätigt hat.

Gehen Sie zu übersteigen Eroberung und Befriedung des Königreiches.
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Heinrich von Navarra wird König Heinrich IV.. Er erbt ein zerstörtes, geteiltes, teilweise von Spanien besetztes Königreich. Er muss es erobern. Im März 1590 bahnt die berühmte Schlacht von Ivry den Weg zur Belagerung von Paris.

Die erneute Bekehrung von Henri IV zum Katholizismus im Jahre 1593 und seine Krönung in Chartres 1594 erleichtern den Anschluss de Katholiken, versetzen jedoch den Protestanten einen gewaltigen Schlag. 1594 hält der König triumphal Einzug in Paris.

Er muss noch die Liga auflösen. Dazu erklärt er Spanien den Krieg. Nach einem dreijährigen Krieg, der mit dem Frieden von Vervins (1598) endet, verlassen die Spanier das Königreich. Die Bretagne, die sich in der Hand des letzten Prinzen der Liga, des Herzogs von Mercoeur, befindet, unterwirft sich im Frühling 1598.

Gehen Sie zu übersteigen Der Religionsfrieden : Das Edikt von Nantes
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1598 wird das Edikt von Nantes unterzeichnet, das die Wiederherstellung des Religionsfriedens im Königreich ermöglicht.

Der König gebietet dem Parlament die Bestätigung des Ediktes.

Die Worte, mit denen Heinrich IV. das Parlament auffordert, das Edikt von Nantes zu bestätigen :

"...Man soll keinen Unterschied mehr machen zwischen Katholiken und Hugenotten, sondern alle sollen gute Franzosen sein. Ich bin König und Schäfer, der das Blut seiner Schafe nicht vergiessen will, sondern der sie mit Milde und nicht mit Gewalt zusammenbringen will."

Heinrich IV. sorgt für Sicherheit in den Provinzen und schafft neuen Wohlstand in seinem Reich.

Er wählt katholische und protestantische Berater. Sully, ein Protestant, wird 1595 zum Berater ernannt. Er ist sein wichtigster Minister, der die Finanzen des Landes wieder in Ordnung bringen soll.

Landwirtschaft und Viehzucht werden gefördert, ebenso die Industrie. Die Infrastruktur -Brücken, Strassen, Kanäle, Leuchttürme - wird wieder aufgebaut.

1595 erreicht Heinrich IV. die Aufhebung seiner Heirat mit Marguerite de Valois (Königin Margot), die ihm keinen Erben geschenkt hat. Er heiratet 1600 Maria von Medici, die Nichte des Großherzogs der Toskana.

Gehen Sie zu übersteigen Eine Kriegsdrohung
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1601 führt er einen Feldzug gegen den mit Spanien verbündeten Herzog von Savoyen und gewinnt mit dem Vertrag von Lyon insbesondere die Gebiete von Bresse und Gex.

Um sich gegen eine Allianz zwischen den österreichischen und spanischen Habsburgern zu wappnen, verbündet sich Heinrich IV. mit den deutschen Protestanten der evangelischen Union und bereitet den Krieg vor.

Gehen Sie zu übersteigen Die Ermordung des grossen Königs

Als das Königreich einen bemerkenswerten Wohlstand erreicht hat und innerer Frieden herrscht, wird Heinrich IV. am 14. Mai 1610 von einem fanatischen Anhänger der Liga namens François Ravaillac ermordet.

Bibliographie
Bücher
BABELON, Jean-Pierre, Henri IV, Fayard, Paris, 1982
BARNAVI, Elie, La guerre des trois Henri 1573-1598, Perrin, Paris, 2006
GARRISSON, Janine, Henri IV, Le Seuil, rééd. 2008, Paris, 1984
GARRISSON, Jeanine, Henri IV, le roi de la paix, Tallandier, 2006
LE ROY LADURIE, Emmanuel, Henri IV ou l'aventure, Bayard, Paris, 2005
PETITFILS, Jean-Christian, L'assassinat d'Henri IV, mystère d'un crime, Perrin, Paris, 2009
Zeitschrift
Bulletin de la Société des sciences, lettres et arts de Pau et du Béarn
Henri de Navarre et le royaume de France, 1984
Weiterführender Artikel
In dieser Ansammlung
Das Edikt von Nantes (1598)
Die Bartholomäusnacht (24. August 1572)
Jeanne d'Albret (1528-1572)
Andere Ansammlungen
Das Edikt von Nantes (1598) Jahrhunderte
Die Bartholomäusnacht (24. August 1572) Jahrhunderte
Jeanne d'Albret (1528-1572) Jahrhunderte
Sully (1559-1641) Jahrhunderte
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